
MONARCHEN
Nordstadt
Im nördlichen Teil von Portsdale tummeln sich neben dem Regierungsviertel, in welchem die Gewalten sich über ihre nächsten Schritte beraten, auch noch viele andere Viertel. An mit Monarchen besetzten Clanvierteln sind hier das Blaue, Goldene, Silberfarbene und seit Neuestem auch wieder das Magentafarbene Clanviertel zu finden.
Am nördlichsten Punkt hat die Schwesternschaft eine Art eigenes Viertel gegründet, oder eher gesagt übernommen; den Sonnengrund. In dessen nächster Nähe befindet sich auch noch ein Wohnviertel, nämlich das Frühlingsviertel.
Direkt unter dem Goldenen Viertel befindet sich das Regierungsviertel inklusive Sitz des Syndikats. Auf der östlichen Seite finden sich hingegen das Arbeitsviertel sowie das Rohviertel wieder.
Im Regierungsviertel befinden sich die wichtigsten Institutionen Portsdales, darunter auch der Sitz des Syndikats. Hier existieren so gut wie keine Wohnhäuser - und wenn hier jemand wohnt, dann handelt es sich gewiss um ein hohes Tier, denn die Mietpreise im Regierungsviertel sprengen mehr als nur den Rahmen.
In Portsdale zählt nicht nur das Innere, und dementsprechend kann sich das Regierungsviertel auch mehr als nur sehen lassen. Viele Bäume und Sträucher treffen auf eine Menge heller Steinmauern, Glasdächer, kunstvoll verzierter Torbögen und Brücken und allem voran auf die eindrucksvollen Fassaden der Regierungsgebäude. Direkt im Zentrum des Viertels befindet sich der berühmte "Monarchenbrunnen", welcher in den Farben aller bekannten Clans erstrahlt und ein beliebtes Touristenziel darstellt.
Hier lassen sich aber nicht nur Regierungsgebäude, sondern auch Kanzleien, Postämter, Hauptsitze von Banken und Weiteres finden.
Am äußeren Rande des Regierungsviertels befinden sich schließlich die wenigen Häuser und auch einige Hotels in hoher Preisklasse. Viele kleine, aber gut gepflegte Grünflächen, verzierte Laternen und Bänke sowie einwandfrei gepflasterte Fußwege runden das Bild ab.
Regierungsviertel
Sonnengrund
Der Name des Sonnengrundes ist ein wenig irreführend, da er sich an der nördlichsten Spitze der Stadt befindet, doch vollkommen fehl am Platze ist er nicht. Früher Teil des Goldenen Viertels, ist das Sonnenviertel weiterhin hell und freundlich geblieben, wenngleich es mittlerweile - jedenfalls inoffiziell - von der Schwesternschaft geführt wird, welche hier vor einigen Jahrzehnten ihre Kathedrale errichtete und seitdem immer mehr Mitglieder und Einfluss gewann.
Neben der Kathedrale als wichtigsten Punkt finden sich hier beinahe nur Wohnhäuser und Gebäude wie Lebensmittelläden oder Tankstellen. Einige kleine Parks und Spielplätze sowie eine eigene, religiös ausgerichtete Schule inklusive großem Sportplatz sind hingegen der Mittelpunkt der Familien, welche hier wohnen.
Grundlegend finden sich hier viele ältere Paare oder aber Eltern mit kleinen Kindern, da die Mietpreise recht erschwinglich sind und die Gegend als sicher gilt. Die Häuser sind ordentlich gebaut, oft bunt zusammengewürfelt und mit einem kleinen Vor- und Hintergarten versehen.
Frühlingsviertel
Direkt links neben dem Sonnengrund gelegen bietet das Frühlingsviertel weitere Wohnorte für die Einwohner der Stadt. Die Preise sind nach wie vor recht moderat, hier aber bereits etwas höher gelegen. Auch hierhin zieht es viele verheiratete Paare mit Kindern, da die Nähe zu dem Goldenen und Silberfarbenen Clan sowie der Schwesternschaft viel Sicherheit verspricht. Zahlreiche Banker, Jungunternehmer, Investoren und andere engagierte Bewohner versuchen hier ihr Glück mit einem eigenen Haus.
Eine eigene Schule bietet das Frühlingsviertel nicht, weswegen die meisten Kinder zur Sonnenschule oder aber der Goldenen Schule in das nächste Viertel fahren müssen. Dafür finden sich hier aber deutlich mehr Geschäfte, allem voran für Schmuck, Bekleidung und Kosmetik - ein Paradies für die etwas feiner betuchten Damen des Viertels.
Ein Highlight bieten auf alle Fälle die zahlreichen Kirschbäume in den Straßen, welche jedes Jahr im Frühling das Viertel in einem zarten Rosa erblühen lassen.
Arbeitsviertel
Wie der Name es schon verrät, ist dieses Viertel vor allem für eines bekannt: Seine zahlreichen Arbeitsplätze. Der Großteil der Bevölkerung Portsdales hat hier einen Job gefunden.
Durch die gute Infrastruktur kommt es morgens nicht zu so viel Stau, wie man es vielleicht erwarten würde, und das öffentliche Verkehrsnetz scheint hier am besten ausgebaut. Zahlreiche Hochhäuser bieten Unmengen an Büroräumen, Schnellrestaurants und Imbissstände werben in der Mittagspause für ihre Gerichte, und abends locken die gemütlichen Bars, schicken Restaurants und einige Kinosäle die Bevölkerung hierher zurück.
Auch einige ganztägige Kindergärten befinden sich direkt im Arbeitsviertel, um den Eltern die Vereinigung von Berufsleben und Familie zu erleichtern. Ebenso befindet sich hier natürlich eine große Schule, welche die meisten Schüler der umliegenden Viertel beherbergt. Diese ist allerdings etwas außerhalb und nördlich des Viertels gelegen.
Durch die großen Menschenmengen finden sich hier leider allerlei Verschmutzungen, überfüllte Mülleimer und stickige Straßen, doch die Stadt tut ihr Bestes, diese zumindest vor den Happy Hours ein wenig zu beseitigen.
Wohnräume finden sich wenn überhaupt nur im südlichen Teil des Viertels in Form von Hochhäusern mit billigen Wohnungen. Die meisten Leute ziehen es jedoch vor, nicht im Arbeitsviertel zu wohnen.
Rohviertel
Immer noch in der Nähe des Arbeitsviertels und mit morgendlichen Staus, aber immerhin nicht mehr ganz so stickigen Straßen bietet das Rohviertel viele Hochhäuser, in welche sich die einfache Bevölkerung quetscht. Mit viel Glück ergattert man hier sogar einen Balkon, bei welchem man dem Nachbarn nicht direkt auf den Teller schauen kann. Gärten sucht man hier allerdings bei weitem vergebens.
Das Rohviertel ist als Wohnort nicht allzu beliebt, doch gerade viele junge Leute, Studenten oder anderweitig eher Mittellose zieht es notgedrungen hierher. Auch viele einfache Arbeiter finden hier eine Wohnung, die sie bezahlen können.
Im Rohviertel wird sich oft erträumt, irgendwann einmal genug Geld zu haben und in ein schöneres Viertel ziehen zu können - doch für viele bleibt dieser Traum leider unerfüllt. Allerdings ziehen auch viele Leute von außerhalb erst einmal hierher und warten, bis in einem anderen Viertel eine schönere Wohnung frei wird.
Viele der Bewohner legen keine allzu bewusste Lebenshaltung an den Tag, weswegen Mülltrennung oder generell Achtsamkeit eher ein Fremdwort für dieses Viertel sind. Auch sollte man sich bei tiefer Nacht nicht unbedingt auf den Straßen herumtreiben, denn man munkelt, hier und da streunen ein paar Drogendealer herum, die es nicht schaffen, im Untergrund Fuß zu fassen.






